Wenn
man über Motorsport spricht, dann ist die Formel 1 auch das Thema Nummer 1.
Keine andere Rennserie ist schneller und technologisch innovativer.
Insbesondere dieses Jahr mit den neuen Hybrid-Motoren und den spannenden Rennen
fesselt die Zuschauer auf den Rängen und vor den Fernsehern.
Die
Formel 1 ist ein globaler Sport, der auf allen Kontinenten fährt. So hat jeder
Fan einmal die Möglichkeit diesen atemberaubenden Sport live zu erleben. Es
gibt aber ein paar Rennen, die etwas Besonderes sind, aufgrund ihrer Tradition
und Streckenführung, zum Beispiel Spa (Belgien), Monza (Italien), Sao Paolo
(Brasilien), Monaco oder auch Silverstone (Großbritannien).
Gerade
der Silverstone Circuit ist eine ganz besondere Strecke. Auf dem alten
Militärflugplatz wurde das erste Formel-1-Rennen überhaupt ausgetragen. Und
absolut jedem Fan ist die legendäre Kurvenfolge Copse, Maggots und Becketts
bekannt, die mit über 250 km/h gefahren wird. Insgesamt ist der Silverstone
Circuit eines der schnellsten Rennen im Kalender. Der Große Preis von
Großbritannien ist jedes Jahr ein Spektakel. Unvergessen ist das Rennen aus dem
letzten Jahr mit den vielen Reifenplatzern.
In
Zukunft soll ein weiteres Rennen in England dazukommen. Es wird über die
Möglichkeit diskutiert, einen Großen Preis in London zu fahren, der ein
Straßenkurs wie Monaco sein soll. Als Vorbild dient die neue Formel E, die in
London fahren wird. Bei der Formel E handelt es sich um eine Rennserie mit
Elektromotoren, die auf Stadtkursen in Großstädten fährt, unter anderem auch in
Berlin.
England
ist sozusagen die Heimat des Motorsports. Fast alle Teams sind in England
beheimatet. Allein 8 Rennställe sind nur eine Stunde Fahrt voneinander
entfernt. Force India hat seine Fabrik beispielsweise direkt gegenüber der
Strecke in Silverstone. Aber auch andere Städte wie Woking (McLaren) oder
Brackley (Mercedes) sind bei den Fans bekannt aufgrund der Fabrikstandorte
ihrer Lieblingsteams. Nur Sauber (Schweiz), Ferrari und Torro Rosso (Italien)
haben ihre Standorte außerhalb von England. Der Grund dafür ist in der
Nachkriegszeit zu suchen. Damals gab es dort viele Luftfahrtingenieure ohne
Möglichkeit ihr Wissen einzusetzen. Diese begannen dann Autos zu bauen und
fuhren auf den nicht mehr genutzten Flugplätzen Rennen. Daraus entwickelte sich
der Motorsport wie wir ihn heute kennen.
Für
Motorsportfans lohnt sich eine Reise nach England. Nirgendwo sonst sind die
Fans so positiv verrückt und kennen sich so gut mit dem Sport und der Technik
aus. Über 100.000 Fans pilgern jährlich zum Großen Preis von Großbritannien und
trotzen dem Regen, der in typisch britischer Manier nicht selten fällt.
Wenn
man sich denn für eine Reise nach England entschieden hat, um sich die Wiege
der Formel 1 aus der Nähe anzusehen, dann sollte man ernsthaft darüber
nachdenken in einer Gruppe zu reisen, da man als Einzelperson oft vor
verschlossenen Türen steht. Viele Reiseziele sind nämlich nur für organisierte
Gruppen geöffnet. Nicht zu vergessen sind die vielen Ermäßigungen, die mit
einer Gruppenreise einhergehen. Und wenn man als deutscher Fan nach England
reisen möchte, dann kann man sich bei BartonHill (bartonhill.de) informieren,
da sie maßgeschneiderte Gruppenreisen für F1 Fans anbieten.

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